Stücke

DATTERICH

Regie: Iris Stromberger

"Den kennt mer vielleicht melke..."

 

Die von Regisseurin Iris Stromberger spritzig-traditionell inszenierte Biedermeierposse erzählt die Geschichte vom Lebenskünstler Datterich, einem liebenswerten phantasiebegabten Schnorrer, der den Darmstädter Bürgern das Geld aus der Tasche zieht, denn sein ewiger Weindurst, vor allem nach Assmannshäuser, ist ebensowenig zu stillen wie die Lust des Publikums, dieses Stück sehen zu wollen.

PRESSE

 

"Theater Lust" zelebriert Niebergalls "Datterich" zum Heinerfest in der Stadtkirche

 

"Rasant! Alle Achtung, wie das neu gegründete Ensemble "Theater Lust" sich durch den "Datterich" spielt, mit Verve im Biedermeierkostüm Emotionen hochkocht und dabei dem Stück seine politische Komponente lässt, die sich als hochaktuell erweist: Stammtischpolitik aus Dummbach-Munde, herrliche Typen, die aufeinander prallen, Missverständnisse und Intrigen und dazwischen ein Datterich, der sich ständig unter Hochdruck am eigenen Schopf aus dem selbst gebauten Schlamassel zieht und lügenreich um sein weinseliges Dasein kämpft - das ist Mundart-Volkstheater par excellence.

 

Gleich zwei Strombergers gehen aufs Ganze und setzen dabei auf Tradition. Iris Stromberger inszeniert die Lokalposse "Der Datterich" von Ernst Elias Niebergall beim Heinerfest so komprimiert, dass die Spannung locker über gut eineinhalb Stunden ohne Pause hält (…). Sohn Fabian Stromberger in der Hauptrolle als genialer Schnorrer, trägt das Konzept und überschlägt sich förmlich mit Spielideen, wendig, gestenreich, vorlaut, unverschämt. (…)

 

Und dann die einschlägigen Zitate, etwa vom "vasteckte Dorscht", die zu Darmstadt gehören wie der Datterich, mitgesprochen von manchen Zuschauern und mit Lachern und Zwischenapplaus bedacht wie die Spieler während des Stücks.

 

Ja, der Datterich lebt - mit tollem Ensemble. Eine wunderbare Wiedergeburt zum Heinerfest."

 

- Darmstädter Echo -

 

HABEN SIE KAPERN?

Mit Iris Stromberger, Elinor Eidt und Fabian Stromberger

Regie: Iris Stromberger

Pettycoat und Toast-Hawaii

 

Drei komödiantische Schauspieler/innen nehmen Sie mit auf eine musikalische Phantasiereise in den Süden, wo man mit der Konjunktur Ganz in Weiß geht, wo die zwei kleinen Italiener leben, im Paradiso, wo man mit dem Itsi-Bitsi-Teeni-Weeni Honolulu Strandbikini am Strand im heißen Sand läuft, nur sole sole sole scheint, der Himmel Azzuro ist und man im knallroten Gummiboot nicht in jeden Apfel beißt, aber ausgerechnet in Bananen und mit seinem Hula Hula Baby winni winni wanna wanna tanzt auf „Let´s twist again“ oder Onkel Satchmo´s Lullaby. Vielleicht trifft man sich am Abend mit Egon, Mitsu oder Cindy beim Kriminaltango und Whisky Pur im Pigalle und verabredet sich am Sonntag mit dem Süßen Segeln zu gehen? Man geht nicht ohne Krimi ins Bett oder kann sehnsüchtig bis in den Morgen tanzen und ausrufen: „Schön war die Zeit!“ und „Arrivederci Hans!“ Ja, wir wollen zwar niemals auseinandergehen, aber am Tag, als der Regen kam, taten wir es doch, aber nur, um zu schwören: „Wir kommen wieder.“ Gleich zur nächsten Vorstellung...

PRESSE

 

SCHÖN WAR DIE ZEIT...

 

Flott und schwungvoll ist der Rückblick auf die Zeit des bundesrepublikanischen Aufschwungs. Die fetten Jahre stehen auf dem Programm im Halb Neun Theater mit Iris Stromberger, Elinor Eidt und Fabian Stromberger sowie Michael Erhard am Klavier.

 

HABEN SIE KAPERN? – "Petticoat und Toast Hawaii" heißt die Revue der 50er Jahre, in der die ausgeprägten Geschlechterrollen und die Stilisierung der Kleinfamilie zur Idylle mit komödiantischem Talent von Stromberger und ihren Mitstreitern lustvoll persifliert werden. Der Mix der populären Lieder macht den Abend: „Schön war die Zeit“, 1956 monatelang die Nummer eins der Radio-Hitlisten, als der Fernseher noch nicht die Wohnzimmer erobert hatte und „Arrivederci Hans“ bis zu „Ich will nen Cowboy als Mann", gesungen von Elinor Eidt. Sie sprüht mit kraftvoller Stimme vor jugendlicher Frische.

 

Fabian Stromberger spielt mal den jungen Liebhaber und mal das Familienoberhaupt, das wichtig die Zubereitung der Bowle zelebriert, zieht alle Register beim Rock´n Roll´ mit „Wie ein Tiger“ - seit 1959 legendäre Nummer von Peter Kraus - und gibt den biederen Waschlappen.

 

Die gestandene Darmstädter Schauspielerin Iris Stromberger kleckert nicht in der Rolle der spießigen Mutter, sondern klotzt sprachgewaltig, ob als Torte backende Hausfrau oder beim „Kriminaltango“. Im gepunkteten Kleid mit Petticoat oder in Caprihose mit Hawaiihemd singen sich alle mit lustigen Regieeinfällen der Hochkonjunktur entgegen. Es ist ein frohgemutes Revival, mit viel Energie und Spaß inszeniert und gespielt. Das Publikum amüsiert sich köstlich, ist ganz bei den Schauspielern und spendet tosenden Applaus.

 

- Darmstädter Echo -

 

HEUTE ABEND: LOLA BLAU

Mit Elinor Eidt

Regie: Iris Stromberger

"Andere singen ebenso, sicherlich -

aber zu leise für mich."

 

Dieses außergewöhnliche Musical für eine Schauspielerin und einen Pianisten erzählt von der Karriere der jungen jüdischen Künstlerin Lola Blau, beginnend in der Zeit des Anschlusses Österreichs an Nazi-Deutschland 1938. Bevor die vor Lebenslust sprühende Lola Blau ihr erstes Festengagement antreten kann, muss sie in die Schweiz ins Exil flüchten und von dort nach Amerika emigrieren. Hier wird sie berühmt - als Sexsymbol. Sie verliert ihre Illusionen und verfällt dem Alkohol. Doch ein Anruf lockt sie mit neuen Hoffnungen nach Wien zurück. Dort muss Lola feststellen, dass sich nach dem Krieg anscheinend nichts geändert hat...

 

Seit seiner Uraufführung 1971 in Wien hat "Lola Blau" nicht an Aktualität verloren. Die Kabarettsongs des großen Komponisten, Sängers und Dichters Georg Kreisler (1922-2011) umfassen eine Spannweite von virtuoser Komödie bis zur berührenden Tragödie.

PRESSE

 

Das ganze Spektrum

 

Eidt ist ohne Zweifel eine junge Lola, doch was diese Schauspielerin so eindrücklich auf der Gefühlsklaviatur zu spielen vermag ist zutiefst berührend. Dabei gerät sie nie auch nur in die Nähe von Selbstmitleid (...) mitreißend anfangs die jugendliche Naive (...) abgründig und verstörend die von aller Hoffnung beraubte Säuferin. (...) Eidt gibt dieser tragischen Heldin eine Tiefe und Präsenz, die die Zuschauer staunend in ihren Bann ziehen und der Figur mit Herz und Verstand folgen lassen. Diese Lola sollte noch lange auf dem Spielplan stehen. (...) Für zwei großartige Theater-Stunden bedankt sich das Publikum mit stehenden Ovationen.

 

- Taunussteiner Nachrichten -

 

herzdame. bube sticht!

Mit Saskia Huppert

Regie: Iris Stromberger

Nur im Traum erscheint mir dann und wann...

 

Saskia Huppert präsentiert Lieder und Texte aus dem Kaleidoskop der Liebe und ist als Herzdame auf der Suche nach dem Buben, der sticht. Sie trifft dabei auf Tenöre, zersägte Damen, Wunderkinder, Akkordeonspieler, Neandertaler und Männer, die die Wahrheit nicht vertragen. Ein fulminanter Abend voller Charme, Sehnsucht, Glück und Witz mit Klassikern des Chansons und Texten von Friedrich Hollaender, Erich Kästner, Hugo Wiener, Georg Kreisler u.v.m. In dem Konzept und unter der Regie von Iris Stromberger singt, lacht, spielt, erzählt, erlebt und verliebt sich Saskia Huppert und wird dabei am Piano begleitet von Michael Erhard.

PRESSE

 

Die Zuschauer sind begeistert

 

"(...) fanden Zuhörer und Saskia Huppert schnell zusammen. Das lag vor allem an den effektvollen und witzigen Texten rund um die Liebe, die vielfach aus den Zwanzigern und Dreißigern stammten....

 

„Der Neandertaler“ von Günter Neumann bietet sich in seiner unverfälschten Männlichkeit mit „Meisterringerkörper“ an und die Göre in Hugo Wieners „Der Vorderzahn“ hat kein anderes Ziel, als einen Dentisten zum Mann. Die Zuschauer sind begeistert, lachen, johlen, pfeifen und bedenken die Künstlerin mit vielen Bravos."

 

- Darmstädter Echo -

 

 

(...) "Von Liebesdramen und Affären, von kleinen und großen Katastrophen, von der Liebe auf den ersten Blick und vom Betrogenwerden, von echten Gefühlen und Gefühlsduseleien, von rabiaten Liebhabern und verantwortungslosen Verführern sang sie so voller Hingebung, dass man einfach nicht anders konnte, als sie neben ihrer Stimme für ihre Wandlungsfähigkeit und ihr schauspielerisches Talent zu bewundern. Dass sie die Nähe zum Publikum suchte und den direkten Kontakt neunzig Minuten lang nicht verlor, machte sie zusätzlich sympathisch.

 

Die Besucher waren jedenfalls von der gebürtigen Darmstädterin so angetan, dass sie diese ohne mehrere Zugaben nicht gehen ließen."

 

- Mannheimer Morgen -

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