Berufs-SchauspielerInnen bei THEATERLUST

Wolfgang Böhm


Nach seiner Schauspielausbildung in Hamburg gab Wolfgang Böhm 1994 sein Debüt als festes Ensemblemitglied am Südthüringischen Staatstheater Meiningen. Dort spielte er u.a. "Wladimir" aus Warten auf Godot und die Zwillinge "Dromio" in Shakespeares Komödie der Irrungen. In Meiningen erfreute man sich schnell seines komischen Talents und verlieh ihm 1997 den "Ulrich-Burkhardt-Förderpreis".

Der damalige Generalintendant Dr. Manfred Beilharz entdeckte ihn beim Besuch einer Vorstellung und engagierte ihn daraufhin 1998 in das Ensemble des Schauspiels der Bundesstadt Bonn, von wo er 4 Jahre später mit Beilharz gemeinsam ans Staatstheater Wiesbaden wechselte.

Hier spielte er zahlreiche Hauptrollen und sich vor allem mit seinen komischen Rollen in die Herzen der Zuschauer. Insbesondere Rollen wie "Klempner Gottlieb Schade" aus dem Stück "Stairways to Heaven", "Garry" aus "Der nackte Wahnsinn" und "Mücke" aus VOLPONE unter der Regie von Herbert Fritsch sind dem Wiesbadener Publikum in bleibender Erinnerung geblieben.

Foto: Magdalena Höfner

Wolfgang Böhm

Schauspieler & Sprecher

Saskia Huppert


Die gebürtige Darmstädterin sammelte bereits im Kindes-und Jugendalter erste Bühnenerfahrung und absolvierte ihr Studium zur Schauspielerin und Sängerin an der Universität der Künste in Berlin.

Saskia ist seit ihrem Diplom freischaffend tätig und ihre Engagements führten sie an das Staatstheater Darmstadt, die Neuköllner Oper Berlin, das Festspielhaus Füssen, die Comödie Fürth, ans Capitol Theater in Düsseldorf, das Deutsche Theater München, die alte Oper Frankfurt, zu den Burgfestspielen in Bad Vilbel, in den Musical Dome Köln und an die Mainzer Kammerspiele - hier sah man sie u.a als Franziska Meiser in Schirachs „Terror“.

An den Kammerspielen in Wiesbaden stand sie zuletzt in dem Schauspielmonolog „Mondscheintarif“ auf der Bühne.

In dem Konzept und unter der Regie von Iris Stromberger präsentierte sie ihr Chansonsolo „herzdame. bube sticht ! Lieder und Texte um die Liebe“ auf diversen Kleinkunstbühnen.

Ebenfalls unter Iris Strombergers Regie übernahm sie die Rolle des Mariechens im "Datterich" und des Lottchens in "Der Glasschrank".

Sie stand für den Stuttgarter Tatort, in ein Fall für zwei und den BR vor der Kamera.

Neben ihrer darstellerischen Tätigkeit ist Saskia Huppert als Coach für Präsenz, Stimme und Ausdruck tätig

Foto: Nicole Mattinger

Saskia Huppert

Schauspielerin & Coach

Christian Klischat


Christian Klischat, geboren am 2. Januar 1969 in Kirchheimbolanden, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Arbeit u.a. mit Götz Brandt, Uwe Laufenberg, Michael Haneke, Cordula Däuper, Paulus Manker, Marlene Breuer, Uwe Lampen, Sebastian Golser, Niklaus Helbling, Markus Fennert, Tobias Rott, Karin Koller, Claudia Meyer, Wolfgang Engel, Michael zur Mühlen, Marcelo Diaz, Claudia Bossard.

Christian Klischat spielte in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich im Festengagement u.a. am Nationaltheater Weimar, Hans-Otto Theater Potsdam, Neue Bühne Senftenberg, Theater im Palais-Berlin, Theater Rudolstadt und zuletzt im Staatstheater Darmstadt.

Zudem war und ist er auch im Kino und im Fernsehen zu sehen u.a. hat er mitgespielt in “Das weiße Band”, beim “Tatort” und diversen “SOKOs” und ist regelmäßig als Hausmeister Herbert bei der Serie “Siebenstein” zu sehen.

Außerdem ist er auch als Sprecher beim HR, SWR und bei ARTE zu hören.

Eines seiner Herzenshobbys ist immer wieder der gewagte institutionell-staubfreie Spagat zwischen Theater und Theologie, zwischen Kunst und Kirche. So ist er immer wieder (auch in der Schweiz und Österreich) in verschiedenen Kirchen, Theatern und Kulturhütten mit seinen eigenen Produktionen zu erleben.

Ab der Spielzeit 2019/20 ist er festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden.


Christian Klischat

Schauspieler

Sebastian Muskalla


Sebastian Muskalla kommt ursprünglich aus Laurahütte/Oberschlesien, verbrachte jedoch seine Kindheit und Jugend in der Klingenstadt Solingen (Bergisches Land). Von 1997 bis 2001 studierte er Pantomime an der Folkwang Universität der Künste in der Ruhrmetropole Essen-Werden. Danach war er unter anderem Gastschauspieler am Schauspielhaus Düsseldorf und ab 2003 festes Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden (zunächst junges Staatstheater, ab 2006 
Schauspiel). 2010 wechselte er an das Landestheater Marburg - mit eigener Ehefrau! 
Seit 2013 lebt er in Frankfurt am Main - mit Ehefrau und eigenem Sohn (derzeit 
siebenjährig). 
Heutzutage ist er überwiegend freischaffend tätig (mal hier, mal dort, mal nirgendwo).

Foto: Avela Admon

Sebastian Muskalla

Schauspieler

Elinor Stromberger


Elinor Stromberger absolvierte ihre Schauspielausbildung von 2008-2012 an der Otto-Falckenberg-Schule.

Im September 2012 debütierte sie am Mainfrankentheater Würzburg als Minna in „Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück". In den folgenden Jahren war sie als freischaffende Schauspielerin u.a. als Margarete in Goethes „Faust" und als „Lola Blau- Musical für eine Schauspielerin und einen Pianisten“ (Regie: Iris Stromberger) engagiert und spielte u.a. am Stadttheater Fürth und am Schauspielhaus in Stuttgart. Seit 2017 ist sie regelmäßig als Anne in „Das Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen (Regie: Annalena Maas). Eine Übernahme der Rolle Inken Peters, an der Seite von Dieter Hallervorden in Hauptmanns „Vor Sonnenuntergang" führte sie 2017 an das Schlosspark Theater Berlin. In der deutschen Erstaufführung von „Ein gewisser Charles Spencer Chaplin“ spielte sie dort 2017-2020 die Rolle der Oona Chaplin O´Neill.

Seit 2018 steht sie in den Produktionen „Datterich" und „Der Glasschrank" für TheaterLust auf der Bühne.


Als Julie Bebel im „Bismarck"-Zweiteiler (BR),  für „Im Labyrinth des Schweigens" (Kino) und als Larissa Weigelt in „Sturm der Liebe" (ARD) war sie in Film und Fernsehproduktionen zu sehen.

Für die SWR-Serie "Die Fallers" steht sie seit 2017 in einer durchgängigen Rolle vor der Kamera.


Elinor Stromberger arbeitet außerdem als Sprecherin für Synchron, Hörspiel und bei Lesungen.

Foto: Magdalena Höfner

Elinor Stromberger

Schauspielerin & Sprecherin

Iris Stromberger


Iris Stromberger, Universitätsabschluss Literaturwissenschaft und Germanistik (MA), Schauspielabschluss Frankfurt/Main, steht seit 40 Jahren als Schauspielerin auf der Bühne. Seit 1998 inszeniert sie am Staatstheater Darmstadt, Kleines Haus (E. E. Niebergall, „Datterich“, Wolfgang Deichsel „Bleiwe lasse" und die Kleinbürgerkomödie von Robert Stromberger „Der Glasschrank“, zuletzt „Loriots gesammelte Werke“ (37 ausverkaufte Vorstellungen), „Ein seltsames Paar“ und "Zum Lachen in die Kammer“ - eine Hommage an 50 bzw. 75-jähriges Theaterjubiläum der ehemaligen Ensemblemitglieder am Staatstheater Darmstadt Margit Schulte-Tigges und Hans Weicker. Auch diese beiden Inszenierungen waren Publikumserfolge.


Zahlreiche Soloabende ("Heute Abend: Lola Blau", "Alles Theater", "Claire Waldoff", "Herzklopfen - Herztropfen") führten sie zu vielen bekannten Bühnen: HalbNeunTheater Darmstadt, Unterhaus in Mainz, Theater im Palais in Berlin, Bauturm in Köln, Theater an der Luegallee, Schlachthof in München.


Vor der Kamera stand sie u.a. im TV-Fünfteiler "Bei uns daheim", sowie im TV-Dreiteiler "Tödliche Wahl" (ZDF) an der Seite von Jürgen Prochnow.


2018 hat sie "TheaterLust" gegründet. Hier führte sie die Regie zum "Datterich" von Ernst Elias Niebergall, Premiere im Juli 2018, sowie zu "Der Glasschrank" (Robert Stromberger), Premiere Oktober 2019.


Am 28. Februar 2021 wird ihre neue Inszenierung von "Cash - und ewig rauschen die Gelder" (Michael Cooney) Premiere haben. Auch ihre Inszenierung von Yasmina Rezas "Kunst" wird nicht lange auf sich warten lassen.

Foto: Christian Hartmann

Iris Stromberger

Theaterleitung, Regisseurin & Schauspielerin

Fabian Stromberger


Fabian Stromberger (*1986) studierte von 2008 bis 2012 Schauspiel an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Währenddessen gastierte er am Theater in der Josefstadt (Wien) und war anschließend für zwei Spielzeiten am Staatstheater Wiesbaden engagiert.

Ab 2015 spielte er u.a. in Robert Wilsons Faust-Inszenierung am Berliner Ensemble (BE) die Titelrolle und war dort bis Sommer 2017 festes Ensemblemitglied. Zeitgleich spielte er am Burgtheater in Wien. 2017 bis 2018 spielte er als Gast am Burgtheater und weiterhin am BE in Inszenierungen von Claus Peymann.


Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Fabian Stromberger freischaffend für TheaterLust sowie für verschiedene Theater, Filmproduktionen und Tonstudios tätig. Seine erste Rolle bei TheaterLust war der Datterich in der gleichnamigen Mundartposse von Ernst Elias Niebergall, inszeniert von Iris Stromberger. Ebenfalls unter ihrer Regie folgte die Rolle des Hecht in "Der Glasschrank" von Robert Stromberger.

Foto: Magdalena Höfner

Fabian Stromberger

Schauspieler & Sprecher

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