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Kleine Zwischenfälle

7½ Begegnungen mit der Liebe

Konzept & Inszenierung: Elinor Stromberger

Künstlerische Mitarbeit: Susanne Rögner

Musikalische Leitung & Klavier: Michael Erhard


Mit: Elinor Stromberger


Premiere war am 25. Oktober 2020

INHALT

Kleine Zwischenfälle


Lassen Sie sich mitreißen von diesem Abend voller Liebesabenteuer, Affären und Beziehungskatastrophen. Eine Suche nach „dem Einen“ (oder doch sich selbst?)  voller Witz, Temperament und Melancholie. In dem szenischen Liederabend von Elinor Stromberger (bekannt u.a. aus der SWR-Serie „Die Fallers“ und „Sturm der Liebe“ auf ARD) hören und sehen Sie alte Chanson-Klassiker und bekannte zeitgenössische Lieder in neuem Gewand: Von Zarah Leander über Annett Louisan bis Mark Foster ist der Abend geprägt von abwechslungsreichen Melodien, die Lust auf mehr machen. Kurze Gedichte von Kästner und Eugen Roth, sowie Monologe von Sarah Kane, Falk Richter und James Joyce runden den Abend ab und machen ihn zu einem schauspielerischen Hochgenuss.

Kritik zur Premiere "Kleine Zwischenfälle" (25.10.2020)


 "Herrliche Höhepunkte"

In Arheilgen singt Elinor Stromberger mit Gefühl und Witz von „7½ Begegnungen mit der Liebe“

Artikel auf echo-online.de



DARMSTADT. 75 Minuten am Stück von der Liebe und keine Minute, die das Publikum nicht mitgelitten, geschmunzelt, gefiebert oder sich mitgefreut hätte. Die junge Schauspielerin Elinor Stromberger führte mit ihren Chansons, Ge- dichten und kleinen Texten am Sonntag hinreißend und über- aus charmant die breite Klaviatur der Gefühle vor, ihr zur Seite stand erstklassig am Piano der Musiker Michael Erhard. Beide sind dem Darmstädter Publikum wohl bekannt und die Aufführung „Kleine Zwischenfälle – 7 1⁄2 Begegnungen mit der Liebe“ von „Theater- Lust“ im großen Schwanensaal hätte das Zeug dazu, dort ein Dauerbrenner zu werden. 

Elinor Stromberger hat ein Programm aus bekannten und weniger gängigen Liedern zusammengestellt (künstlerische Mitarbeit: Susanne Rögner), die sie mit ihrer ausgezeichneten Stimme mit Leichtigkeit und schöner Emotionalität präsentierte, mit einem Hauch von Kabarett und immer ganz im Hier und Jetzt. Mit wenigen Requisiten, darunter ein rotes Sofa und ein Paravent, hinter dem sie flugs die Kleider wechselte, füllte sie die Bühne mit ihrer Schauspielkunst und gut austariertem Wechsel der Texte und Songs, die oft nahtlos ineinander übergingen und sich klug aufeinander bezogen. Am Ende waren es etliche Liebhaber, mit denen Elinor Stromberger Lust und Leid erlebt hatte, die Sache mit „Benjamin“ wiederholte das Duo als eine der Zugaben zur Freu- de des Publikums nach begeistertem und anhaltendem Applaus. 

Los gingen die Liebeleien mit dem alten Schlager „Heut' lad' ich mir die Liebe ein“ von Zarah Leander, der wie alle folgenden so frisch interpretiert wurde, dass vom Staub der Jahrzehnte nichts zu spüren war. Er reihte sich in die Liste der Lieder so nahtlos ein wie Herbert Grönemeyers „Letzter Tag“, der Brel-Chanson „Verlass mich nicht“ (Ne me quitte pas) oder ein Morgenstern- Gedicht. 

Bei Stromberger fand dies wie Anna Depenbuschs „Tim liebt Tina“ einen authentischen Widerhall. Sie schaffte ihre Punktlandungen mit eigenem Timbre und Gefühl, so mit der fast Rap-ähnlichen Interpretation von Tim Fischers „Was willste denn in Wien?“. Oder mit „Benjamin von Nebenan“: Beim überaus lustvoll sich steigernden he- rausgestoßenen „Be-he-he- hen-ja-ha-ja-ja-jaaa....“ steht Stromberger, am „Höhepunkt“ angelangt, sich räkelnd und streckend auf dem roten Sofa auf wackeligen Beinen: herrlich. 

Kleine Monologe führt Elinor Stromberger über das Verlassen und Verlassenwerden, sie reimt ganz prosaisch über den Kuss „Die Blicke werden tief und tiefer, es nähert sich der Unterkiefer...“. Michael Erhard schafft bei aller Gesangs- und Sprechkunst die perfekte Klangkulisse und singt mit toller Stimme und überraschend „echt“ selbst einen Grönemeyer und im Duo „You Are so Beautiful“. Auch mit Sicherheits- abstand und Maske: So schön kann die Liebe, so leicht auch in Pandemiezeiten ein wunderbar wärmender Konzertabend sein. 


- Darmstädter Echo, Ausgabe vom 27. Oktober 2020 -

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